RZ-Benchmarking
DAS RECHENZENTRUM-PROJEKT
Das GreenIT-Benchmarking gibt Rechenzentrumsentscheidern erstmals einen IT-gestützten Rundumblick über die Energieeffizienz ihrer Data Center. Das Marktforschungsinstitut Experton Group stellte in einer Studie vom Juni 2009 fest, dass rund 85 Prozent der IT-Entscheider in Unternehmen den Energiebedarf ihrer Rechenzentren nicht kennen – zugleich aber der Wunsch nach Optimierung besteht.
Bundesverwaltung kürt „GreenIT RZ-Benchmarking“ zum Leuchtturm-Projekt 2010
Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, zur Begründung: „Durch das vom Netzwerk GreenIT BB entwickelte und von der TU Berlin wissenschaftlich begleitete Benchmarking-Instrument erhalten Rechenzentren in der Bundesverwaltung eine wichtige Orientierung zur Verbesserung der eigenen Energieeffizienz. Ich freue mich sehr, dass sich das Umweltbundesamt als erste Bundesbehörde dem Vergleich gestellt hat und damit eine Vorbildfunktion für die gesamte Bundesverwaltung einnimmt.“
Die Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums zum Green-IT-Tag finden Sie hier.
Die Pressemitteilung des Netzwerks GreenIT BB finden Sie hier.
Fundierte Vergleichsdaten
So funktioniert es: Nach der kostenlosen Registrierung auf der RZ-BEnchmarking Website werden in einem gut überschaubaren Fragebogen rund 20 Punkte abgefragt. Anschließend erfolgt die Bildung einer passenden Peer Group – also eine Auswahl vergleichbarer Rechenzentren anhand von Kriterien wie Serverzahl, Betriebszweck, Serverlandschaft und Branchenzugehörigkeit. Hier fließen die Ergebnisse von 50 Rechenzentren ein, die sich bereits an der - durch die TSB Technologiestiftung Berlin geförderten - TU-Studie „Energie- und Ressourceneffizienz in Rechenzentren“ des IZE beteiligt haben. Alle Daten werden anonymisiert verarbeitet.
Auf Best Practices umsteigen
Eine erste Auswertung steht sofort nach der Datenerfassung zur Verfügung. Hier werden die Ergebnisse visualisiert und in Vergleichsgrafiken in Beziehung zu anderen Rechenzentren der Peer Group gesetzt (Quick Screen). Das ausführliche Reporting zeigt Schwachstellen oder Ansatzpunkte auf und informiert über Best Practices. Das im Nachgang von einem Redakteur erstellte ausführliche Reporting zeigt Schwachstellen oder Ansatzpunkte auf, informiert über Best Practices und hilft Stellschrauben und Hebel zur energietechnischen Optimierung von RZ zu identifizieren. Die eigenen Data Center lassen sich zudem zu beliebigen Zeitpunkten auch gegeneinander benchmarken. Die Daten bleiben für spätere Auswertungen und das Monitoring der erzielten Veränderungen verfügbar.
