Kühlen mit Fernwärme
DAS INNOVATIONS-PROJEKTDie Idee, für die Kühlung in Rechenzentren Fernwärme zu verwenden, entstand an der TU Berlin. Eine ursprünglich für die Gebäudetechnik entwickelte Methode, mit Absorptionskälteanlagen Fernwärme zu verwenden, bietet sich auch im Zusammenspiel zwischen Data-Center-Betreibern und Energieversorgern an. Derzeit stehen im Sommer aufgrund des geringen Verbrauchs teure Kraftwärmekopplungsanlagen der Versorger still, weil die Fernwärme nicht abgegeben werden kann. Diese (kostengünstige oder -neutrale) Fernwärme könnte jedoch mit Hilfe von Absorptionsanlagen in Rechenzentren für die Kühlung verwenden lassen.
Neue Wege beschreiten
Mit ihrem ganzjährigen Kühlbedarf sind RZ prädestiniert für das Konzept der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, das eine primärenergetisch hocheffiziente Abwärmeabfuhr über das ganze Jahr sicherstellt. Eine Herausforderung besteht jedoch in der Entwicklung von Absorptionskältesystemen für den Fernwärme-Antrieb im Leistungsbereich 50–320 kW. Hier ist die TUB mit Prof. Ziegler führend in der Forschung, ein erster Prototyp läuft.
Die Partner ins Boot holen
Diese vom Netzwerk GreenIT begleitete Entwicklung steht noch am Anfang – zu den grundlegenden Vorarbeiten zählt, das Thema für RZ-Betreiber aufzubereiten, deren Priorität auf der Verfügbarkeit und Versorgungsicherheit liegt. Im nächsten Schritt sollen Unternehmen wie Planungs- und Ingenieurbüros einbezogen werden, die an der Konzeption und Umsetzung von Rechenzentren beteiligt sind. Zudem gilt es, das Projekt auf der Versorgerseite anzugehen, da hier eine grundlegende Einigung auf Fernwärmepreise notwendig ist. Derzeit stehen ein Grobkonzept und ein Fragenkatalog zur Analyse für Unternehmen oder Rechenzentren zur Verfügung, die sich für die Umsetzung interessieren.
Die Idee, für die Kühlung in Rechenzentren Fernwärme zu verwenden, entstand an der TU Berlin. Eine ursprünglich für die Gebäudetechnik entwickelte Methode, mit Absorptionskälteanlagen Fernwärme zu verwenden, bietet sich auch im Zusammenspiel zwischen Data-Center-Betreibern und Energieversorgern an. Derzeit stehen im Sommer aufgrund des geringen Verbrauchs teure Kraftwärmekopplungsanlagen der Versorger still, weil die Fernwärme nicht abgegeben werden kann. Diese (kostengünstige oder -neutrale) Fernwärme könnte jedoch mit Hilfe von Absorptionsanlagen in Rechenzentren für die Kühlung verwenden lassen. Mit ihrem ganzjährigen Kühlbedarf sind RZ prädestiniert für das Konzept der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, das eine primärenergetisch hocheffiziente Abwärmeabfuhr über das ganze Jahr sicherstellt. Eine Herausforderung besteht jedoch in der Entwicklung von Absorptionskältesystemen für den Fernwärme-Antrieb im Leistungsbereich 50–320 kW. Hier ist die TUB mit Prof. Ziegler führend in der Forschung, ein erster Prototyp läuft.
Diese vom Netzwerk GreenIT begleitete Entwicklung steht noch am Anfang – zu den grundlegenden Vorarbeiten zählt, das Thema für RZ-Betreiber aufzubereiten, deren Priorität auf der Verfügbarkeit und Versorgungsicherheit liegt. Im nächsten Schritt sollen Unternehmen wie Planungs- und Ingenieurbüros einbezogen werden, die an der Konzeption und Umsetzung von Rechenzentren beteiligt sind. Zudem gilt es, das Projekt auf der Versorgerseite anzugehen, da hier eine grundlegende Einigung auf Fernwärmepreise notwendig ist. Derzeit stehen ein Grobkonzept und ein Fragenkatalog zur Analyse für Unternehmen oder Rechenzentren zur Verfügung, die sich für die Umsetzung interessieren.

